Wenn Sie mitsammeln wollen, sollten Sie zunächst die folgenden Informationen beachten. Sie finden hier außerdem die Sammelstellen.
Was sammeln wir?
Wir sammeln im Alltag anfallendes Alt-Aluminium, also zum Beispiel:
  • Deckel von Joghurt-, Quark- und Käsebechern oder anderen Behältern
  • Einweggeschirr von Tiefkühl- und Fertiggerichten
  • Behälter von Teelichtern (ohne Dochthalter und Wachs)
  • Getränke- und Fischdosen
  • Deckel von z.B. Gewürz- oder Obstgläsern
  • Aluminiumtuben
  • Alufolie
  • kleine Portionsschälchen von Marmelade, Honig oder Margarine 
  • Hunde- und Katzenfutter-Portionsschalen 

Dabei ist zu beachten, das z.B. nicht alle Joghurtbecherdeckel aus Aluminium bestehen. Beachten Sie daher noch folgende Hinweise, um Aluminium zu erkennen:

  • Aluminium ist unmagnetisch: Sie können den Gegenstand mit einem Magneten auf diese Eigenschaft prüfen
  • Aluminium lässt sich leicht biegen bzw. zerknüllen und bleibt dann in seiner neuen Form
  • Bei Dosen sollte man auf das "ALU"-Zeichen achten

Bitte geben Sie das gesammelte Aluminium grob gesäubert ab, da eventuelle Speisereste verfaulen können. Am besten funktioniert dies in der Spülmaschine.

Unsere Aluminium-Sammlungs-Stellen 

  • DRK-Kindertagesstätte Lindenstrasse

  • ev. Kindergarten in Düssel

  • Grundschule Ellenbeek

  • Villa Kunterbunt Chemnitzer Strasse

  • Arche Noah Flandersbacher Strasse

 Information zu Aluminium:

Unter Aluminiumrecycling wird das Sammeln und Wiederverwerten von Aluminiumteilen verstanden. Aluminium ist ein Metall, dessen Eigenschaften auch nach seiner Nutzung in einem Produkt nicht beeinträchtigt werden, so dass Aluminium beliebig oft ohne Qualitätsverlust wiederverwertet werden kann. 

Der hohe Metallwert bleibt erhalten und bildet einen ausreichenden wirtschaftlichen Anreiz, das Metall auch tatsächlich am Ende seiner Nutzungsphase zu erfassen, aufzubereiten, zu schmelzen und erneut in gleicher bzw. vergleichbarer Weise zu nutzen. 

Aluminium, das bei seiner Verarbeitung in Form von Metallresten (z.B. Späne) oder in Form von gelöstem Aluminium beim Eloxieren, oder am Ende eines Produktlebens anfällt, wird zum Sekundärrohstoff, für den es einen weltweiten Markt gibt. Aluminium in Form von stückigem Schrott, Spänen, Skimmings etc. wird erfasst, aufbereitet und in einem 650 °C heißen chloridhaltigen Salzbad eingeschmolzen. Dabei verhindert das Salz die Oxidation des Aluminiums und bindet die Verunreinigungen (Salzschlacke). Mit der Verwertung von Aluminium befassen sich Metallhändler, Aufbereiter und Aluminiumschmelzhütten, die als Produzenten von Guss- und Knetlegierungen am Ende des Verwertungsprozesses stehen. Zur Aluminium-Recyclingwirtschaft gehören aber auch die Unternehmen, die Al-haltige Salzschlacken und Filterstäube aufbereiten (über 2 Millionen Tonnen pro Jahr).

In Deutschland wurden im Jahr 2006 etwa 1,3 Millionen Tonnen Aluminium verarbeitet, davon 0,8 Millionen Tonnen Formguss, bei dem etwa 80 % in Form von Sekundäraluminium (Refiner) eingesetzt wird. Insgesamt werden jährlich 800.000 Tonnen Recycling-Aluminium eingesetzt, gegenüber 500.000 Tonnen Primär-Aluminium. In der EU werden insgesamt pro Jahr etwa 2,6 Millionen Tonnen Aluminium verarbeitet, mit ähnlichen Recyclingraten.

Quelle: Wikipedia.de

 

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