Das Washingtoner Artenschutzabkommen
(Convention on International Trade in Endangered Species
of Wild Fauna and Flora = WA und CITES)

.. wurde am 7. März 1973 von 80 Staaten in Washington verabschiedet. Auf den Gefährdungslisten standen damals rund 660 Tiere und einiges an Pflanzen. Heute, mehr als 30 Jahre später, stehen auf diesen Listen, nach Gefährdungsgrad sortiert, rund 8000 Tiere und etwa 40000 Pflanzen und ca. 160 Staaten haben dieses Abkommen unterzeichnet.

Die Einordnung der Wesen (Tiere und Pflanzen) erfolgt nach Gefährdungskategorien.
Alle Regelungen betreffen grundsätzlich auch Teile dieser Wesen und daraus hergestellte Waren (z.B. Krokodilleder).
Je nach Gefährdung der Art, ist die Ein- oder Ausfuhr komplett verboten, bzw. an die Vorlage bestimmter Dokumente verbunden.
Die internationalen, völkerrechtlichen Bestimmungen werden durch Verordnungen umgesetzt, die für alle Mitgliedsländer verbindlich sind.
Die einzelnen Nationen regeln die Details der Überwachung, der Verfolgung von Zuwiderhandlungen und die Bestrafung nach eigenen, nationalen Gesetzen.

Für die Bundesrepublik Deutschland regeln das BUNDESNATURSCHUTZGESETZ (BNatSchG) und die BUNDESARTENSCHUTZVERORDUNG (BartSchVO) die besonderen, nationalen Schutzmassnahmen für weiter einheimische bedrohte Arten. Die entsprechenden Listen der einzelnen Länder werden regelmässig angepaßt.

Das ist alles gut und schön und wichtig und richtig.. ABER……..

„weit über 30 Jahre Washingtoner Artenschutzabkommen“ …
„weit über 30 Jahre viel geredet.. gemahnt.. ermahnt.. bestraft“ …

und doch und trotz allem sind gerade in Deutschland, die Zahlen illegaler Importe vieler dieser auf dem Abkommen verzeichneter Tiere, drastisch gestiegen!

Aber…………………
eines ist trotzdem sicher: durch Aufklärung in Medien usw., ist das Bewusstsein vieler Menschen für die einzelne Art gestiegen. Sie müssten nur noch lernen, damit auch richtig umzugehen.

Heute kann sich kein Mensch mehr mit Unwissenheit herausreden,
wenn es z.B. um Mahagonimöbeln oder Elfenbeinschmuck geht!