strausse
mehr dazu lesen können Sie hier!
Straußenhaltung zur Lebensmittelgewinnung in Deutschland: Strauße sind Wildtiere und eignen sich in unseren Breitengraden nicht zur Massentierhaltung. Als reine Laufvögel legen sie pro Tag rund 20 km zurück, für die Futtersuche. Sie kennen kein Kontaktliegen, haben keine Bürzeldrüsen (Gefieder fetten), d.h. sie frieren und werden bei Regenwetter klatschnass. Die wenigsten Tierärzte kennen sich mit diesen Arten aus und können nur bedingt helfen. Diese Tiere gehören in die Savannen Afrikas, nur dort haben sie eine Chance artgerecht zu überleben ……

Sie gehören → nicht nach Deutschland nicht in unser Klima nicht in viel zu kleine Farmen → NEIN!

Sagen Sie: NEIN zu Exotenfleisch!

Souvenir

Bildquelle: zoll.de
Hier gibt es auch noch weitere Informationen zu diesem wichtigen Thema

 

 Vorsicht bei exotischen Souvenirs!   Viele Reiseandenken unterliegen strengen Einfuhrregeln
Bitte informieren Sie sich bereits vor Antritt Ihrer Reise darüber, welche Reiseandenken aus Artenschutzgründen nicht eingeführt werden dürfen. Nicht wenige Touristen erleben bei ihrer Rückkehr eine böse Überraschung, wenn das Erinnerungsstück vom Zoll beschlagnahmt wird oder sogar Strafen folgen. Auch wenn ein exotisches Souvenir noch so sehr durch seine Besonderheit und Einzigartigkeit beeindruckt – viele Tier- und Pflanzenarten, aus denen derartige Souvenirs hergestellt werden, sind in ihrem Bestand gefährdet oder sogar vom Aussterben bedroht. Diese Souvenirs unterliegen strengen Einfuhrbestimmungen.
Bitte tragen Sie nicht zum illegalen und schädlichen Handel mit wild lebenden Tieren und Pflanzen bei. Naturschutzorganisationen sowie Umwelt- und Zollbehörden raten dazu, kein Risiko einzugehen und grundsätzlich auf Mitbringsel zu verzichten, die aus Tieren oder Pflanzen gefertigt wurden. Sie empfehlen stattdessen Landes typische Textilien, Keramik, Metall- und Glasarbeiten oder Malereien zu erwerben. Grundsätzlich sollten Sie beim Kauf von Tier- und Pflanzenprodukten Vorsicht walten lassen, wenn Sie deren Herkunft nicht nachvollziehen können. So fügen Sie der Tier- und Pflanzenwelt Ihres Ferienlandes keinen Schaden zu.

Kein Spaß

I.N.

 Elefanten, Löwen, Tiger & Co im Zirkus!

Aktuell ist es leider so, dass die Änderung des Tierschutzgesetzes (TierSchG) im Juli 2013 hat keine Verbesserung für die Tiere gebracht. Zwar wurde eine Ermächtigung zur Einschränkung der Wildtierhaltung im Zirkus neu eingefügt, doch eingegriffen werden soll künftig erst, wenn Haltung und Transport „nur unter erheblichen Schmerzen, Leiden oder Schäden“ möglich sind. 

Zirkusbesuche also nur dann: wenn Wildtiere dort NICHT zum Spaß und zur Belustigung der Besucher LEIDEN müssen!
 fisch17 fisch17 Sachkunde-NachweisSeit dem 1.1.2001 ist es endlich soweit, der Sachkundenachweis für Terraristik,  Süß- und Meerwasseraquaristik ist eingeführt worden.

Erstellt wurde er von der DGHT (Deutsche Gesellschaft für Herpetologie und Terrarienkunde) und dem VDA (Verband Deutscher Vereine für Aquarien- und Terrarienkunde).
Nun hat der interessierte Halter von exotischen Tieren (Reptilien, Amphibien und Fischen) die Möglichkeit seine Kenntnis über Haltung, Zucht, Artenschutz, etc. nachzuweisen.
Im § 2 des Tierschutzgesetzes und im § 6 der Bundesartenschutzverordnung heißt es u.a.,
Tiere müssen artgemäß gehalten, gepflegt und ernährt werden und der Besitzer muss die entsprechenden Kenntnisse besitzen.
Diesem Ziel ist man mit dem Sachkunde-Nachweis ein ganzes Stück näher gekommen.
Weitere Infos erhalten Sie unter:
Sachkundenachweis.de
Ob diese Maßnahmen helfen? Wir sind uns da nicht ganz sicher… Aber sie sind sicherlich eine wirksame Möglichkeit, die Haltung, den tierquälerischen Import und die Vermehrung in Terrarien und Aquarien von Exoten auf Dauer verhindern oder doch zumindest zu erschweren.