SteinmarderSteinmarder. Putzige intelligente Tiere! Aber sie können ganz schön lästig werden, wenn sie sich unterm Dach einnisten und dann dort in der Nacht "Partys feiern". Dann wird's für die menschlichen Bewohner des Hauses doch arg ungemütlich.. da das sehr laut werden kann. Oder sie knabbern die Kabel und Schläuche des Autos durch. Unternehmen kann man kaum etwas. Einfangen ist fast unmöglich .. und während der Jungtierzeit ausserdem verboten. Töten darf man sie nicht, da sie unter Naturschutz stehen. 

 

und einen Tag später noch einmal Schlangenalarm! -wie gruselig ;-)- Diesmal handelt es sich um eine Blindschleiche. Auch sie mag -wie die Ringelnatter- die Sonne und hat sich daher in einem Garten "breitgemacht" und sie ist hier heimisch.
Info zur Blindschleiche: schlangenähnlich ohne Extremitäten - in ganz Europa reichlich vorkommend. Im Gegensatz zu "echten" Schlangen hat die Blindschleiche bewegliche Augenlider. Sie wird im Schnitt ca. 50 cm lang, die Färbung reicht von Grau-, Braun- bis Gelbtönung.. oft ein dunkler Strich über den gesamten Rücken bis zum Schwanz. Blindschleichen sind ovovivipar -d.h. sie bilden zwar Eier aus -ohne Kalkschale- aber die Jungen schlüpfen entweder noch im Mutterleib kurz vor der Geburt oder unmittelbar danach - etwa 12-25 ca. 7-9 cm lange Tierchen, die sofort selbstständig sind. Sie sind tag- und dämmerungsaktiv, leben in Komposthaufen und vegetationsreichen, gerne leicht feuchten, Gebieten und ernähren sich hauptsächlich von Regenwürmern und Nacktschnecken, manchmal auch Insekten und Spinnen. In Gefangenschaft haben Blindschleichen ein Alter von 45 Jahren erreicht. 

Schlangenalarm! Wir haben eine Schlange im Garten... gräulich und 1 Meter lang... mindestens! Der Beschreibung nach handelt es sich wohl um eine Ringelnatter, eine nur sehr schwach giftige (für Menschen ungefährlich) Schlangenart, die in unserer Gegend vorkommt. Gefunden wurde sie dann doch nicht.. wahrscheinlich hat der im Garten herumlaufende Hund sie verscheucht ;-). Tja, Gitta oder ich hätten wahrscheinlich eine kleine bis mittlere (oder auch grössere) Herzattacke bekommen, beim Anblick einer Schlange ausserhalb eines Terrariums ;-). Aber zum Glück haben wir ja Benjamin Hann.... der solche Einsätze übernimmt. 
Info zur Ringelnatter: männliche Tiere werden etwa 1 Meter lang, Weibchen sind etwas grösser und dicker. Die Farbe variiert von schiefergrau bis grünlich-gelblich, auffällig sind die zwei gelblichen Flecken direkt unterhalb des Kopfes. Sie sind tagaktiv, lieben die Sonne, fressen nur lebendes Futter, wie Mäuse, Frösche, Kröten, Fische und kleine Vögel. Sie sind gute Schwimmer. Sie ist sehr scheu und flüchtet bei Störungen ins Wasser oder ins Gebüsch. Ringelnattern legen etwa 30-40 Eier (Juli - August). Sie überwintern in Komposthaufen und frostfreier Erde. Unsere Ringelnattern werden 25-30 Jahre alt.

Gerade mal so gross wie ein DM-Stück. Kaum in der Lage die Körpertemperatur selbstständig zu halten.. Der Schnabel so winzig, dass es schwierig ist, ihn mit der Pinzette zu füttern. Vermutlich ein Rotschwänzchen oder ein Rotkehlchen. Mal schauen, was daraus wird ....

 

 

etwa 10 Tage junge MauerseglerKleine Mauersegler. Mauersegler sind Dauerflieger. Sie futtern, trinken und schlafen während sie fliegen und das den grössten Teil ihres Lebens. Landen sie -aus welchem Grund auch immer- einmal auf dem Boden, benötigen sie IMMER unsere Hilfe, um wieder in die Lüfte steigen zu können. Mauerseglerbabys sind, im Gegensatz zu unseren anderen Wildvögeln, dem Tod geweiht, falls sie aus ihrem Nest fallen. Die Eltern sind -rein anatomisch-  nicht in der Lage ihre Kinder am Boden weiter zu füttern. Da es selten möglich ist, die Kleinen ins Nest zurück zu befördern, muss man solche Zwerge von Hand aufziehen. Das bedeutet in 95% aller Fälle wochenlange Zwangsfütterung, da Segler nur sehr sehr selten sperren. Die Eltern landen an Mauervorsprüngen, in Ritzen unter Dachpfannen u.ä. meist hoch oben an Gebäuden und ziehen ihre Jungen gross. Von solchen hohen Nestern können sie starten und landen. Sie päppeln ihre Kinder bis diese flügge sind und ab diesem Zeitpunkt ist ein Mauerseglerkind auf sich alleine gestellt .. und muss sich in der Regel fast sofort einer Truppe vorbeifliegender Segler anschliessen, welche auf dem Weg nach Süden ist. Es ist fast unmöglich einen Mauersegler in Gefangenschaft zu überwintern. Hat er ein bestimmtes Gewicht  (40-45 Gramm) erreicht, WILL er fliegen.. fliegen.. fliegen.. Sie futtern ausschliesslich Insekten (in Gefangenschaft meist Heimchen, Grillen, Fliegen u.ä.), trinken selten, wenn dann im niedrigen Flug über einem Gewässer.


Wildkaninchen-Babys... etwa 1 1/2 Wochen alt. Sie kommen, im Gegensatz zu Feldhasenkindern, nackt und blind auf die Welt. Kaninchenmütter wirken immer etwas "lieblos, nachlässig und sorglos" ;-), da ihre Jungen nur etwa 3-4 mal pro Tag gesäugt werden und sie die Kleinen auch viel alleine zu lassen scheint. Aber, es klappt ja... Diese 5 hatte sie in einem Privatgarten in einem abgedeckten  Sandkasten zur Welt gebracht, in den sie ein kleines Nest gebaut hat. Die Kleinen wurden gefunden, als der Sandkasten als Spielplatz für den Sommer hergerichtet werden sollte. Man deckte zwar alles wieder so ab, wie es war, doch die Kaninchenmama kam dann doch nicht wieder und so kamen die Kleinen bei uns an.

 

eine Feldmaus :-). Gefangen in einer Lebendfalle. Man darf sich vom Grössenverhältnis nicht täuschen lassen, Die Falle (das Holzbrettchen) ist nur 12 cm lang und 5 cm breit  Das Mäuschen ist also wiiiiiiiiiiiiinzig!

 

 

 

ein Ringeltaubenbaby 

etwa 2 Wochen alt

 

 


Brieftaube "Fritz", die wir schwer verletzt bekommen haben. Gelähmte Beinchen, viele große Schürfwunden.... sie ist wieder gesund und erholt und "vergisst" in einer Voliere, wo er vorher gewohnt und gelebt hat!

 

 

verwilderte Haustaube........ sie kam kurz vor Silvester aus Heiligenhaus hier an..... als ganz kleines Baby. Also ein "Christkindchen" am HeiligAbend geschlüpft. Ausgewildert wurde sie nicht, da sie als weisse Taube keine Chance hätte. Ein Ziertaubenzüchter hat sie uns abgenommen.... und dort darf sie bleiben :-)

 

 

Totenkopfschwärmer. ein Wanderschwärmer, welcher im südlichen Europa, in Afrika und Mexiko zu Hause ist und der sich in heissen Sommern auch mal die weitere Umgebung Richtung Norden anschaut. Für eine Fortpflanzung der Falter -gehört zur Familie der Schmetterlinge- ist es in unseren Breitengraden jedoch zu kalt. Dieser grosse Falter hat auf einem Balkon in einem alten Blumenkörbchen gehockt und die Leute mit seinen sehr lauten, hohen und schrillen Schreien nervös gemacht. Kein Wunder, der Schwärmer war gut 8 cm lang und hatte eine Flügelspannweite von 15 cm. Auf dem Rücken deutlich erkennbar eine gelbe Totenkopfähnliche Zeichnung!

 

Fuchsbaby's :-) Kleine Stadtfüchse, gefunden in Wuppertal in einem Abrisshaus. Von sechs Fuchskindern konnten wir drei gross ziehen und unterbringen -was nicht ganz einfach war- die Kleinen waren halt arg zahm :-) und bei der Abgabe immerhin schon 5 Monate alt. Ein zweiter Wurf von sechs Stück -neugeboren, noch mit Nabelschnur- ist leider verstorben, es fehlte der Saugreflex und die Erstmilch der Fuchsmama :-(.


ein junger Kuckuck

 

 

                     

ein junger Waldkauz

 

 

 

 

 

 

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