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Winterfütterung
unserer Vögel
Unsachgemässe
Fütterung schadet den Tieren mehr
als gar keine Fütterung!!

Wichtig ist,
dass der Mensch den verschiedenen Vogelarten gerecht wird.
Unsere Singvögel werden in zwei grosse Gruppen aufgeteilt,
die Körner- und die
Weichfresser.
Zu den Körnerfressern
gehören u.a. Meisen, Finken, Spatzen, Kernbeisser
und Dompfaff. Kleiber, Spechte und Zeisige fressen ebenfalls Körner,
nehmen aber auch Weichfutter an und können so ein grosses Nahrungsangebot
nutzen.
Zu den
Weichfressern gehören u.a. Amseln, Drosseln, Stare, Rotkehlchen, Baumläufer, Heckenbraunellen, Wintergoldhähnchen und der Kleine
Zaunkönig.
Körnerfutter besteht aus: Sonnenblumenkernen, Hanfsamen, Getreide wie
Weizen oder Hafer, Mohn, Leinsamen, zerkleinerte Erdnüsse,
eingefettete Haferflocken können als Ergänzung gegeben werden.
Vorgefertigte Futtermischungen, Futterringe oder Meisenknödel kann man in
Supermärkten und Zoofachgeschäften in guter Qualität (!!) kaufen. Achten Sie auf die
Haltbarkeit!
REZEPT:
für selbstgemachtes Winterfettfutter..
1 kg Kokosfett
1 kg gemischtes Vogelfutter,
bestehend aus: Sonnenblumenkernen (auch geschälte), getrockneten Beeren,
Eicheln, kernigen Haferflocken, Getreidekörnern, gehackten Rosinen, gehackten
Erdnüssen, usw.
Das Fett in einem Topf vorsichtig schmelzen lassen.. es sollte nicht kochen, sondern nur cremig werden.....
das vorbereitete Vogelfutter gut einrühren, das Ganze dann auf ein mit Backpapier ausgelegtes tiefes Backblech streichen....und auskühlen.
Daraus dann grosse Sterne, Kreise u.ä. ausstechen. Die Formen mit Bastband umwickeln und eine Schlaufe zum Aufhängen bilden.
Man kann die noch nicht erstarrte Masse auch in Blumentontöpfchen giessen,
diese aber vorher mit einem Band zum Aufhängen versehen.
VIEL SPASS BEIM
PLÄTZCHENBACKEN FÜR PIEPMÄTZE!!
Weichfutter
besteht aus: getrockneten Beeren der Eberesche, wilden Weins, Weissdorns, Liguster und vor allem Holunder. Es eignen sich auch Eicheln und
getrocknete Insektenlarven.
Futter, das noch Feuchtigkeit enthält, z.B. Obst, muss frisch ausgelegt
werden,was nicht gefressen wird, muss wieder weggenommen werden.
Angefrorenes Futter ist für die Tiere schädlich!
Wo und wann wird gefüttert?
In der Regel werden Sie käufliche Futterhäuschen oder -silos verwenden.
Achten Sie darauf, dass Futterreste entfernt werden, vor allem
Angefrorenes und Verschimmeltes.
Gefüttert werden sollte nur bei hartgefrorenem Boden und/oder einer
geschlossenen Schneedecke. Sobald es wieder wärmer wird, sollte nicht
mehr gefüttert werden.
Die beste Winterhilfe jedoch ist der naturnahe
Garten, in dem vor allem Holunder und Eberesche (nicht zu Unrecht auch Vogelbeere genannt) wachsen.
Mehr als 60 Vogelarten ernähren sich von den Früchten!!!
Den Garten im Herbst nicht zu sehr "aufräumen"!! In den
abgestorbenen
hohlen Stengeln und Blütenresten überwintern zahlreiche Insekten.
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