Frühling .. Sommer .. Herbst .. Winter

Es wird Frühling…..und damit beginnt die Jungtierzeit!!!!!

 

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Winzlinge, fast ohne Chance

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Zwergfledermausbabys, so ‚groß‘ wie eine Biene

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Igelbaby, Chance ist sehr klein

Es fängt mit Eichhornbabys im Februar an und hört mit Igelbabys im Herbst langsam auf. Jeder Monat ist schwerpunktmäßig von einer anderen Tierart geprägt. Und jede Tierart hat einen anderen Nährstoffbedarf bezüglich Eiweiß- und Fettanteil. Ein Kaninchenbaby braucht eine andere Milchzusammensetzung als ein Hasenkind. Ein Spatz -erwachsen ein Körnerfresser- braucht als Baby Weichfutter mit hohem Insektenanteil. Ein Grünfinkkind dagegen anfangs gekeimte, milchige Samen.

???Was soll man tun, wenn man scheinbar hilflose Jungvögel findet???

Tatsächlich verlassen viele Vögelchen das Nest, bevor sie richtig fliegen können. Gemeinsames Kennzeichen ist ein recht gut entwickeltes Gefieder, auch wenn es manchmal noch etwas struppig aussieht.
Die Gründe  für dieses „vorzeitige* Verlassen des Nestes sind unterschiedlich. Störungen von außen (Stürme, andere Tiere usw.) können zu einer hastigen Flucht führen. Dann wieder hocken Ästlinge auf den Zweigen oder am Boden und warten auf Futter von den Eltern. Und sie warten nicht umsonst. Die Altvögel füttern ihre Kinder weiter….     Man kann sie also ruhigen Gewissens in Ruhe dort hocken lassen.
Ausnahme: Die Tiere hocken auf einer stark befahrenen Strasse oder Weg, dann setzt man sie in der Nähe der Fundstelle auf einen Ast oder ins Gras!

Bei Säugetieren, die als Babys gefunden werden, sollte man versuchen, Nest, Bau oder Höhle zu finden. Manchmal holen die Mütter ihre Ausreißer wieder zurück. Falls nicht: das oder die Kleinen warm halten, in die Hände nehmen…. notfalls unter den Pullover stecken. Am besten ist es, den nächsten Tierschutzverein (Tierheim)  anzurufen, dort sind Menschen bekannt, die mit solchen Tierchen umgehen können!

Bitte, keine Eigenversuche!!!! Erst fragen, dann handeln!!!!

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Waldkauzbaby